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27.08.2019

Einklang

Wenn Ihr Vorhaben mühelos „rund“ läuft und Sie in einer positiven, zuversichtlichen Grundstimmung sind? Wenn Sie Momente erleben, in denen Sie sich hellwach, hochkonzentriert und dennoch entspannt fühlen? Falls ja, dann kennen Sie den Flow-Zustand bereits. Wir zeigen Ihnen, wie dieses positive Gefühl kompletter Harmonie und Einheit zustande kommt und vor allem, auf was Sie achten sollten, wenn Sie ihn bewusst herbeiführen möchten!

Der Flow ist sehr viel mehr als nur ein Gefühl, es ist tatsächlich ein körperlicher und geistiger Zustand, der auch medizinisch erfassbar und messbar ist: Atmung, Herzschlag und Blutdruck arbeiten in diesem Moment völlig synchron, Körper und Geist befinden sich quasi im Gleichklang. Dieser Zustand tritt immer dann ein, wenn Sie weder unter- noch überfordert sind und eine Aufgabe, die Ihnen Spaß macht, mit Konzentration und Aufmerksamkeit gut bewältigen können.

Entscheidend für den Flow sind dabei zwei Faktoren:
das Zeitvergessen und die Verschmelzung von Handlung und Bewusstsein.

Diese beiden Merkmale tragen stark zum Flow bei und sorgen für jenes entspannte und dennoch konzentrierte Hochgefühl, welches auch häufig Work-Life-Balance genannt wird. Flow wird oft als Zustand beschrieben, in dem Motivation, Aufmerksamkeit und Umgebung in einen Gleichklang miteinander geraten, also harmonisch verschmelzen.

Der Flow entsteht meist automatisch, z.B. während der Arbeit an einem fordernden Projekt oder bei neuen Tätigkeiten. Es ist allerdings ebenfalls möglich, diesen Zustand bewusst herbei zu führen: Dafür muss einem die Tätigkeit, die man ausführt, gut gefallen und sie muss volle Konzentration von einem fordern, ohne dass die Mühelosigkeit verloren geht. Wir zeigen Ihnen einen anfängertauglichen Weg zum Flow, damit Sie das positive Gefühl des „Inneren Fließens“ ab jetzt häufiger genießen können.

Flow auf Abruf

Fitness und Sport sind der schnellste Weg um in den Flow zu kommen! Ein ausgeglichenes Fitnessprogramm führt zu fließenden Bewegungsabläufen des Körpers und die Konzentration auf die Bewegung zum Einklang von Kopf und Körper. Das Gefühl, dass man in seiner Tätigkeit aufgeht und alles um sich herum vergisst, dass Gehirn und Körper völlig im Einklang miteinander funktionieren, ist die beste Voraussetzung für Flow.

Dabei ist ein ausgewogenes Bewegungsprogramm wichtig, bei dem sowohl der Körper als auch der Geist in gleicher Weise gefördert und vor allem aufeinander abgestimmt werden. In diesem sportlichen Rauschzustand ist man in der Lage weit über sich selbst hinaus zu wachsen und ungeahnte Leistungen zu vollbringen. Um den Flow zu erleben ist es also wichtig, den eigenen Körper beim Sport immer wieder herauszufordern und sich neue Ziele zu stecken. Aber Vorsicht: Eine Überforderung wird ebenso wenig wie eine Unterforderung belohnt – achten Sie also immer auf die richtige Balance zwischen Langeweile und Stress!

Beginnen Sie Ihre Sporteinheit am besten mit ein paar Aufwärmübungen – so stimmen Sie Ihren Körper sanft auf das bevorstehende Training ein und mobilisieren Ihren Bewegungsapparat schonend. Ein wichtiges Element beim Flow ist auch die Atmung: versuchen Sie Ihren Atem ruhig fließen zu lassen und passen Sie ihn unter Umständen Ihren Bewegungen an. So können Sie beim Gerätetraining beispielsweise im Moment der Anspannung ausatmen und im Moment der Entspannung einatmen.

Bei Ihrem Haupttraining sollten Sie auf das Zusammenspiel der einzelnen Körperpartien achten und Ihre Bewegungen bewusst ausführen, dies schult Ihre Koordination.
Um Ihren Körper ganzheitlich zu fördern, empfiehlt sich eine Mischung aus Ausdauerbelastung zum Aufbau Ihrer Kondition, und Krafttraining zum Stärken der Muskeln.

Nach dem Belastungsteil bietet sich ein sanftes Stretching an – so fährt der Körper langsam wieder herunter, wird gelockert und Sehnen, Bänder und Muskeln können sich von der vorangegangen Anstrengung erholen. Entspannungseinheiten wie Sauna, Dampfbad oder Massage sorgen zusätzlich für Tiefenentspannung, regenerieren den Körper und geben dem ganzen Organismus neue Energie.
Und je besser das Zusammenspiel zwischen Belastung und Entspannung funktioniert, je einheitlicher Kopf und Körper zusammen arbeiten, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eines Flows.

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